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3D-Röntgen (DVT)


Digitale Volumentomographie (DVT)

Bei dem Digitalen Volumentomographen (DVT) handelt es sich um ein hochmodernes Röntgengerät, das speziell für den Kopfbereich entwickelt wurde. Mit ihm können dreidimensionale Aufnahmen erstellt werden. Der wesentliche Vorteil von DVT-Aufnahmen ist, dass sie eine deutlich präzisere und aussagekräftigere Diagnostik ermöglichen:

Oft ist es zum Beispiel erst durch die 3D-Darstellung möglich, die exakte Breite des Kieferknochens zu erkennen oder den räumlichen Verlauf einer wichtigen Nervenbahn zu beurteilen und diese entsprechend zu schützen.

Bei herkömmlichen Volumentomographen müssen Sie aufrecht stehen, während die Geräteeinheit um Ihren Kopf herumfährt. In unserer Praxisklinik verwenden wir das DVT NEWTOM 5G – bei diesem Modell werden die Röntgenaufnahmen im Liegen erstellt. Dadurch wird die Gefahr von „Verwackelungen“ durch kleine Bewegungen minimiert und die Aufnahmen gelingen in aller Regel hochpräzise.

So funktioniert die digitale Volumentomographie (DVT):

  1. Der Vorgang dauert lediglich 36 Sekunden. Die DVT liefert einzelne Querschnittsbilder des Kiefers bzw. des gesamten Kopfes.
  2. Diese Einzelaufnahmen können entweder direkt zur maßstabsgetreuen Vermessung verwendet oder mit Hilfe eines Computerprogramms zu einem Komplettbild des Kiefers zusammengefügt werden. Die spezielle Auswertungssoftware gestattet es, frei durch die dreidimensionale Darstellung zu navigieren, beliebige Schnittebenen anzulegen oder plastische 3D-Darstellungen zu berechnen.
  3. Das Komplettbild steht dann am Monitor beispielsweise für die computerunterstützte 3D-Implantatplanung zur Verfügung.

Die Vorteile der DVT:

  • Wir können uns ein genaueres Bild von den anatomischen Verhältnissen machen, da die Strukturen des Körpers auch in der Tiefe dargestellt werden. Die so gewonnenen Informationen bilden die Grundlage einer präzisen Therapieplanung, welche exakt auf die Anatomie des jeweiligen Patienten abgestimmt ist. So können unnötige Eingriffe vermieden werden.
  • Wichtige Strukturen (z.B. Nerven und Kieferhöhlen) können geschont und Nervenschädigungen vermieden werden.
  • Generell können Behandlungen wie Implantationen präziser geplant und somit meist sicherer und schonender durchgeführt werden.
  • DVT ist im Vergleich zur häufig verwendeten Computertomographie (CT) deutlich strahlenreduziert.

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